Grundregeln, die jeder kennt – und doch missachtet
Auf dem Court gilt ein unsichtbares Regelwerk, das schneller funktioniert als ein Aufschlag bei 120 km/h. Du betrittst das Spielfeld, ziehst die Schuhe an, und sofort ist klar: Respekt ist das A und O. Das bedeutet, die Linie nicht zu überqueren, wenn dein Gegner den Ball noch nicht berührt hat. Und ja, das ist keine Nebensache, das ist die Grundvoraussetzung für ein faires Match.
Stell dir vor, du bist im Aufschlagspiel, das Publikum hält den Atem an, und du lässt den Ball mehrmals ins Aus fliegen, weil du die Anweisungen deines Partners ignorierst. Das ist nicht nur peinlich, das ist ein Vertrauensbruch. Hier gilt: Kommunikation auf dem Platz ist Pflicht, nicht optional.
Do’s – das sind deine Must‑Haves
Erstens: Handshake vor und nach dem Spiel. Klingt altmodisch, wirkt aber sofort professionell. Zweitens: Das Handtuch immer griffbereit haben, nicht auf dem Boden kleben lassen. Drittes: Wenn dein Gegner einen Aufschlag verpasst, gib ihm sofort das Zeichen – ein kurzes Kopfnicken reicht. Viertens: Immer die Tennis‑Uhr im Blick behalten, damit du nie zu spät zurückkehrst.
Und hier ein kleiner Insider‑Hinweis: Auf tennisspielplan.com gibt’s eine Checkliste, die du dir ausdrucken kannst. Nicht nur praktisch, sondern zeigt auch, dass du die Etikette ernst nimmst.
Don’ts – die No‑Go‑Zone
Auf keinen Fall das eigene Netz überziehen, selbst wenn du gerade einen Ball zurückschlagen willst. Das ist ein absoluter Fehltritt; das Netz ist kein Staubkorn zum Scharren. Außerdem: Kein lautes Murren, wenn du einen Punkt verlierst. Das dröhnt im ganzen Club, und plötzlich wird dein Spiel zur Show.
Ein weiteres No‑Go: Das Telefon auf dem Platz lassen. Der Vibrationston ist lauter als das Aufschlaggeräusch. Und wenn du wirklich das Bedürfnis hast, zu pfeifen – lass es. Das ist ein absolutes No‑Go für jedes Match.
Die häufigsten Fehler, die Anfänger machen
Fehler Nummer eins: Zu spät zum Platz kommen. Das zerstört den Rhythmus und wirft ein schlechtes Licht auf dich. Fehltritte beim Aufwärmen, etwa das Springen ohne Aufwärmmatte, können zu Verletzungen führen. Und dann das berühmte „Ich habe das Netz nicht gesehen“, – das ist keine Entschuldigung, das ist Unprofessionalität.
Fehler Nummer zwei: Handtuchwurf. Wir werfen das Handtuch nicht nach dem Match, wir legen es ordentlich zur Seite. Der Ball in der Hand, das Handtuch im anderen – das ist ein Bild für die Götter des Sports.
Warum das alles zählt
Weil Tennis mehr ist als ein Spiel, es ist ein soziales Ritual. Wer die Etikette missachtet, riskiert nicht nur den Ärger des Gegenübers, sondern auch das Vertrauen der Mannschaft. Kurz gesagt: Wer die Grundregeln kennt, hat das Spiel bereits halb gewonnen.
Jetzt hör zu: Nimm dir die nächste Trainingseinheit zum Anlass, diese Do’s und Don’ts sofort umzusetzen. Und das ist meine letzte Empfehlung: Pack das Handtuch, halte das Telefon aus und zeig Respekt – dann spielst du wie ein Profi.